Aktuelles zum UEFA-Cup
Bereits in der dritten Minute brachte der bosnische Stürmer Edin Dzeko Wolfsburg in Führung. Durch Tore von Jermain Defoe (11.) und Arnold Mvuemba (14.) lagen die Gästen dann vorn. Christian Gentner (23.) sorgte für den Ausgleich, Zvejzdan Misimovic (74.) für einen weiteren Erfolg des VfL.Dabei profitierte der Bosnier von einem groben Schnitzer des Gästetorwarts David James, der Misimovic den Ball ungewollt zupasste. In der 80. Minute machte James sein Missgeschick aber wieder wett, als er einen Foulelfmeter von Misimovic parierte.
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"Das frühe Tor hat uns nicht so gut getan, da waren wir wohl etwas leichtfertig", sagte Magath, "aber Edin Dzeko hat eine ganz starke Phase im Moment und war überragend heute. Mit so einem Mann vorne drin macht man auch Tore."
Tabellenführer Wolfsburg reicht nun am 17. Dezember im letzten Zwischenrundenspiel beim AC Mailand bereits ein Remis zum Gruppensieg. Der englische Pokalsieger FC Portsmouth ist hingegen ausgeschieden. Die Gäste hatten Pech, dass der kroatische Nationalspieler Niko Kranjcar in der 52. Minute nur die Latte traf.
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Auf nach Istanbul: Am 20. Mai 2009 wird in der größten türkischen Stadt das Finale des Uefa-Cups angepfiffen. Aus der Bundesliga sind noch Hertha BSC, Schalke, Stuttgart, der Hamburger SV und Wolfsburg dabei. Titelverteidiger ist Zenit St. Petersburg.
Auch der Hamburger SV hat die Zwischenrunde positiv gemeistert. Das Team von Trainer Martin Jol gewann in der Gruppe F vor 17.168 Zuschauern im Stadion "Eden" 2:0 (1:0) bei Slavia Prag. Zum Abschluss der Zwischenrunde trifft der HSV am 17. Dezember auf Aston Villa.
"Wir wollten gut stehen und kontern, das haben wir geschafft", sagte Hamburgs Nationalspieler Marcell Jansen. HSV-Sportdirektor Dietmar Beiersdorfer zeigte sich ebenfalls an Anhänger des Pragmatisimus: "Ich bin zufrieden. Das Ergebnis zählte, es war heute kein Spektakel angesagt."
Den ersten Treffer in einer wenig aufregenden Partie erzielte der 29-jährige Stürmer Ivica Olic in den 30. Minute. Das 2:0 war ein verwandelter Foulelfmeter durch Mladen Petric in der Nachspielzeit. Prags Torhüter Martin Vaniak sah für sein Foul im Strafraum an David Jarolim, das zum Elfmeter führte, von Schiedsrichter Selcuk Dereli aus der Türkei die Rote Karte. Dafür musste Verteidiger Erich Brabec ins Tor.
Beim Führungstreffer hatte der Kroate Olic ein Zuspiel seines Landsmanns Petric genutzt, war seinem Bewacher entwischt und ließ Slavia-Torwart Martin Vaniak keine Chance. Nach Informationen des "Kicker" liegt Olic, der den HSV im Sommer ablösefrei verlassen kann, ein Vertragsangebot von Italiens Rekordmeister Juventus Turin über vier Jahre vor.
Dass es zur Halbzeit 1:0 stand, verdankten die Hamburger auch ihrem Torhüter Frank Rost, der in der 39. Minute einen harten Schuss von David Hubacek glänzend parierte. Slavia verstärkte nach der Pause zwar die Offensive, brachte den früheren tschechischen Nationalspieler Vladimir Smicer als Joker, blieb aber wie schon in den bisherigen Uefa-Cup-Partien ohne Torerfolg.

