Basel- Bayern: Welcher FCB am Ende jubelt
Am heutigen Mittwochabend, den 22. Februar, heißt es auch für die Münchner Bayern endlich Schluss mit der elendig langen Winterpause und willkommen zurück auf der großen Fußball-Bühne der UEFA-Champions League. Der Heynckes Trupp macht im Achtelfinale im beschaulichen Basel Halt (20.45 Uhr/Sat1), eigentlich eine lösbare Angelegenheit.
Aber nur eigentlich, denn momentan muss einem um den FC Bayern fast schon angst und bange werden: es fehlt den „mia san mia“ Bayern das überlebensnotwendige, unverwüstliche Selbstvertrauen. Das jüngste Unentschieden gegen die tapfer kämpfenden Freiburger fühlte sich an wie eine Niederlage und genauso reagierten alle Beteiligten auch. Hoeness-Möchtegern Double Christian Nerlinger sprach gar von einem möglichen Zweikampf der beiden Borussias um die Meisterschaft, mit dem FC Bayern als möglichen Statisten. Anstatt den Dortmundern sportlich oder zumindest verbal das Fürchten zu lehren, flüchtet sich die Bayern Familie lieber auf allerlei Nebenschauplätze: Schiris sind Schuld, man hat Dortmund Geld geliehen, Schweini fehlt, Robben im Formtief etc. pp.
Da kommt der Ricola, Nummernkonto, Käsefondue-Verein aus Basel doch gerade Recht um verlorengegangenes Selbstvertrauen zu tanken. Vorsorglich wurde schon mal ein junges Mittelfeld Talent aus dem Basel-Kader abgeworben, damit auch schon mal vor dem Spiel klar ist, wer der böse Global Player-Konzern und wer das nette, mittelständische Familienunternehmen ist.
Alle Statistiken sprechen klar pro Bayern: von neun Spielen in der Schweiz haben die Münchener sechs gewonnen und erst eines verloren. Mit Mario Gomez haben sie den Mann mit der besten Torquote aller Spieler der Champions League in ihren Reihen und einen sehr erfahrenen Trainer an der Seitenlinie.
Trotzdem werden sich die Bayern gegen die Jungs, die Manchester United aus dem Wettbewerb kegelten, sehr schwer tun. Müller wird wohl wieder hinter Mario Gomez spielen, wo er sich zuletzt wenig effektiv zeigte, damit Arjen „Ich bin das Team“ Robben mit der immer wieder praktizierten Abfolge von Dribblings (von rechts in die Mitte ziehen, schwacher Abschluss mit links) die TV Zuschauer langweilen kann.
Es spricht also viel für eine torlose Nullnummer. Bei bet365 gibt es eine interessante Bonus-Aktion, die sich unbedingt mal anschauen sollten. Ansonsten gibt es starke Quoten auf ein Unentschieden, etwa starke 3,80 bei sportingbet.

