DFB-Pokal: Wer für Überraschungen sorgen wird

Von Jens Nordholt auf 3:53PM GMT 26 Okt 2011
Fanchoreographie in Frankfurt
Schon lange kein Erfolg mehr: SGE Anhänger werden nostalgisch.

DFB-Pokal ist angesagt! Und hier herrschen bekanntlich eigene Gesetze: Vestenbergsgreuth gewinnt gegen Bayern München, Mario Basler ist ein erfolgreicher Fußballtrainer und Schalke 04 der aktuelle Titelträger. Solche Sensationen werden auch heute wieder gesucht. Wie die Chancen der klassentieferen Mannschaften stehen, verdient eine genauere Analyse.

KSC – Schalke

Bereits um 19 Uhr trifft der Karlsruher SC auf den aktuellen Titelträger. Schalke ist momentan gut drauf, die ehemaligen Euro-Fighter aus Baden nicht. Das wird 'ne klare Kiste für Königsblau.

RW Essen – Hertha

Etwas spannender dürfte es beim Heimspiel der Essener zugehen. Die alte Dame spielt nach überzeugendem Bundesligastart momentan mehr schlecht als recht. Gegen Mainz gelang es zu keiner Zeit dem Gegner sein Spiel aufzuzwingen, folglich stand am Samstag ein 0:0 und über 45.000 gelangweilte Besucher zu Buche. Aber auch Essen ist kein Überflieger: Hertha wird wenig überzeugend ins Achtelfinale einziehen.

Hannover – Mainz

Ein Spiel auf Augenhöhe. Die Frage wird sein wie Hannover die kraftraubende Begegnung gegen die Bayern weggesteckt hat und ob Sergio Pinto den Wechsel von der Bundesliga- auf die Theaterbühne vollzogen hat. Wenn beides gut geht, sollte Hannover die Oberhand behalten.

Holstein Kiel – Duisburg

„Holzbein“ Kiel wäre mal wieder ein wenig Erfolg gegönnt. Leider wird die Sasic-Elf routiniert den Auswärtssieg erringen. Klare Sache für den MSV!

Aue - Nürnberg (20.30 Uhr)

Im ersten der zur Primetime stattfindenden Spiele könnte es für den klassenhöheren Club aus Nürnberg schwierig werden. Die Erzgebirgler wissen seit fast zwei Jahren mit limitierten fußballerischen Fähigkeiten dem Gegner zuzusetzen: Es riecht schwer nach einer Überraschung: Lila-Weiß erreicht neue Sphären- Achtelfinale DFB-Pokal.

Eintr. Frankfurt – K'lautern

Hier ist die zweite Sensation möglich. Wobei von einer „Sensation“ wahrscheinlich niemand reden wird, wenn die Frankfurter Eintracht die Roten Teufel wirklich aus dem Wettbewerb kegelt. Zu gut und zu teuer der Kader der Eintracht, welcher sich in der zweiten Liga noch ungeschlagen auf Kurs befindet. Die Lauterer wirken zwar wieder gefestigt, trotzdem sind die Leistungen noch zu wenig konstant. Für die Kuntz/Kurz Schützlinge wird es schwer.

Bei den letzten beiden Partien dürfte es wenig Überraschungen geben, der VfB Stuttgart genießt ebenso wie der FC Bayern gegen die grauen Mäuse FSV Frankfurt und Ingolstadt Heimrecht und absoluten Favoritenstatus und das zurecht.

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