Die Dallas Mavericks weiterhin auf Erfolgskurs
Bei den Portland Trail Blazers setzten sich die Texaner mit 102:94 durch und feierten damit den 15. Sieg in den vergangenen 19 Spielen.
Den verdienten Erfolg beim Lieblingsgegner, gegen den Dallas nun 16 der vergangenen 18 Duelle gewonnen hat, hatten die 'Mavs' wieder einmal Nowitzki zu verdanken, der trotz Foulproblemen auf 30 Punkte kam. Schon am Tag vor Heiligabend hatte der Würzburger sein Team mit 21 Zählern zum ungefährdeten 100:82- Heimsieg in der NBA gegen Memphis geführt.
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'Es ist unglücklich an Weihnachten zu spielen, weil wir alle unsere Familien hier haben. Aber wir müssen das Beste daraus machen', hatte der Würzburger vor der Partie in Portland gesagt. Und sein Team hielt sich an die Worte des Kapitäns. 'Wir haben gekämpft, das war der Schlüssel. Obwohl es einige komische Pfiffe gegen uns gab, hat das Team sich nicht beirren lassen', lobte Dallas-Coach Rick Carlisle. Auch Jason Terry, mit 19 Punkten zweitbester Werfer hinter Nowitzki, war hochzufrieden. 'Das ist ein Sieg, an den wir zurückdenken werden, wenn wir in der K.o.-Runde sind.'
Wie so oft in dieser Spielzeit verschliefen die 'Mavs', die sich am Heiligabend auf den Weg nach Portland gemacht hatten und das Weihnachtsfest so zum Teil im Flieger verbrachten, den Start und lagen schnell mit 2:10 zurück. Doch dann zeigte Nowitzki, dass er die Weihnachtsgans seiner Mutter anscheinend gut verdaut hatte. Der 2,13- Meter-Riese markierte zwölf der folgenden 14 Dallas-Punkte und brachte die Gäste so zurück ins Spiel. Zur Pause führte der Vizemeister von 2006 mit 59:55.
Durch einige umstrittene Schiedsrichterpfiffe wurde die Partie im zweiten Durchgang immer hektischer. Nowitzki kassierte früh im dritten Viertel sein viertes Foul und musste auf die Bank. Wenig später wurde Josh Howard, der ebenfalls zweistellig traf (15), von den Referees ausgeschlossen und Portland ging mit einer 80:77-Führung in die letzten zehn Minuten. 'Wir dachten, wir hätten sie am Boden, doch dem war nicht so', sagte Brandon Roy, mit 22 Punkten bester Werfer der Gastgeber. J.J. Barea und Brandon Bass sprangen bei den Gästen in die Bresche und sorgten mit zusammen 14 Punkten für den Sieg.
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Titelverteidiger Boston wurde die Festtagslaune dagegen gründlich verdorben. In einer Neuauflage des Vorjahresfinales verloren die Celtics bei den Los Angeles Lakers mit 83:92 und kassierten erstmals nach ihrer Rekordserie von 19 Siegen in Serie wieder eine Niederlage. 'Es war ein guter Gradmesser, um zu sehen, wie wir uns seit den verlorenen Finals weiter entwickelt haben', sagte Lakers-Star Kobe Bryant, mit 27 Punkten bester Werfer bei den Kaliforniern. Für Lakers-Coach Phil Jackson war es der 1000. Sieg als Trainer. Der 63- Jährige ist erst der sechste Coach, der diese Marke erreicht hat.

