Eisbären müssen Niederlage einstecken
Die 4318 Zuschauer bekamen im ersten, torlosen Drittel harte Kost vorgesetzt. Beide Mannschaften kamen ohne spielerische Höhepunkte aus. Die Eisbären verloren nach leichter anfänglicher Dominanz ihre Linie. Die fanden sie erst im Mittelabschnitt wieder, Richie Regehr war im Überzahlspiel mit einem mächtigen Schuss von der blauen Linie erfolgreich, und die Eisbären führten 1:0. Die Berliner hielten das Tempo danach hoch, Steve Walker vergab allerdings noch im zweiten Drittel die beste Chance zum 2:0 für die Berliner, die somit nicht gerade mit einem beruhigenden Vorsprung in den Schlussabschnitt gingen.
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Umso verwunderlicher, dass den Eisbären im letzten Drittel die nötige Entschlossenheit fehlte, um den Erfolg perfekt zu machen. Ein gewisser Trott hatte sich eingeschlichen. Dem 1:1 durch Petr Fical (48.) ging die schönste Kombination des Spiels voraus. Rob Zepp im Tor der Eisbären hatte keine Chance. Beim Siegtreffer durch Brad Leeb (53.) nutzten die Nürnberger eine 5:4-Überzahlsituation. Eisbären-Trainer Don Jackson versuchte es mit einer Auszeit, nahm bei Überzahl auch noch den Torhüter vom Eis, jedoch konnte er die Niederlage nicht mehr verhindern.

