Ob der KSC auf einen Dreier gegen Greuther Fürth hoffen kann
Die vergleichsweise kurze Winterpause ist so gut wie vorbei. Die Vorbereitungen auf die Rückrunde bei den Zweitligisten sind so gut wie abgeschlossen. Auf dem Transfermarkt wird sich jedoch erfahrungsgemäß noch einiges tun.
Nicht wenige Team der zweithöchsten deutschen Spielklasse stehen vor einer richtungsweisenden Rückrunde. Besonders im Aufstiegskampf ist noch alles offen und auch der Abstiegskampf scheint spannend bis zum letzten Spieltag zu werden. Doch welche Teams können schon am Freitag die guten Vorsätze für 2011 umsetzen?
Union Berlin kann mit einem Sieg dem direkten Abstiegskampf entfliehen und Erzgebirge Aue geht gegen Paderborn die schwierige Aufgabe an die sensationelle Hinrunde zu bestätigen.
Karslruhrer SC – SpVvg Greuther Fürth
Die gastgebenden Karlsruher waren in der Hinserie eine einzige Enttäuschung. Nach 17 Spielen und nur vier Siegen stehen die Badener derzeit auf dem Relegationsplatz 16.
Der Trainerwechsel gegen Ende der Hinrunde zu Uwe Rapolder zeigte schon Wirkung. Nicht nur wirkte das Team aggressiver und motivierter, auch auf dem Transfermarkt ließ der Coach seine Kontakte spielen.
Von den meisten Fans wird der Transfer des Südafrikaners Delron Buckley jedoch noch kritisch beäugt. Rapolder arbeitete jedoch bei Arminia Bielefeld erfolgreich mit dem Ex-Dortmunder zusammen.
Die Gerüchte um eine Rückkehr von Spielmacher Tamas Hajnal, der bei Borussia Dortmund nur gelegentlich die Bank wärmen darf, reißen nicht ab. Doch auch ohne ihn wird der KSC sich in der Rückrunde, auch heute beim Auftakt gegen Fürth, anders präsentieren.
Die Spielvereinigung selbst lieferte wie so oft eine durchaus zufriedenstellende Hinrunde ab. Einmal mehr halten die Fürther Kontakt zu den Aufstiegsrängen, doch auch dieses Jahr dürfte es schwer werden das seit vielen Jahren heimlich ins Auge gefasste Ziel zu erreichen.
Wie so oft mussten die Grün-Weißen vor der Saison Federn lassen und beispielsweise Toptorjäger Sami Allagui ziehen lassen. Ein echter Knipser findet sich so derzeit nicht im Kader der Franken.
Lediglich Reservist Jan Mauersberger wurde in der Winterpause nach Osnabrück transferiert. Das noch neue Spieler zum Kader stoßen scheint unwahrscheinlich.
Das Hinspiel endete 4:1 für die Fürther. In der Saison zuvor konnte der KSC mit dem selben Ergebnis bei der SpVgg gewinnen.
Die Gesamtstatistik spricht klar für Karlsruhe. Überhaupt gelang es Fürth erst ein einiges Mal einen Dreier im Wildpark zu ergattern
Fazit
Die Badener scheinen gefestigter und von Rapolder gut vorbereitet. Die Möglichkeit auf einen Heimsieg ist gegeben. Eine Punkteteilung scheint gegen die defensivstarken Fürther jedoch wahrscheinlicher.

