Politikwetten: Das Rennen um die US Präsidentschaft

Von Franz Muller auf 8:20PM GMT 1 Febr 2008
Politikwetten: Das Rennen um die US Präsidentschaft
Joe Crimmings Photography

Ladbrokes haben für Hillary Clinton einen Toppreis gesetzt, dass sie wie John McCains Sieg in der republikanischen Vorwahl in Florida nachziehen wird. Der Senator aus Arizona ist von 4/5 auf 1/5 beschnitten worden, die republikanische Nominierung zu gewinnen und steht mittlerweile bei 2/1, ins Weiße Haus einzuziehen.

Und sein Sieg hat große Auswirkungen auf Clinton, die lange die Nase vorn hatte und deren Kampf an zwei Fronten sie auf 11/8 schlittern sah, von ursprünglichem Even Money, die Präsidentschaft zu gewinnen.

Ladbrokes'Sprecher Robin Hutchison sagte: "Clinton hat mächtig Arbeit vor sich, erst Obama und dann McCain zu schlagen, also nehmen wir es mit ihr auf.

Wir haben zudem viel zum Jonglieren, da auf Obama bei schicken Preisen gewettet wurde, und deshalb sehen wir uns ihm verpflichtet.

McCain sieht im Augenblick nach dem wählbarsten Republikaner aus und seine Unterstützer werden mit voller Stärke auftreten, wenn es ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit Hillary gibt."

Ladbrokes haben ebenso die Republikaner von 7/4 auf 6/4 gekürzt, den Siegerkandidaten bis November zu stellen, mit den Demokraten von 2/5 auf 1/2.

Der präsidial-hoffnungsvolle Obama sicherte sich einen entscheidenden Sieg in der Vorwahl in South Carolina und bleibt bei 7/4, die demokratische Präsidentschaftsnominierung zu gewinnen. Der Senator Illinois stach seinen Hauptgegner Hillary Clinton mit 55% zu 27%, und John Edwards als Dritten mit 18%.

Der Illinois Senator steht bei 3/1 auf den Top Job bei Buchmacher Ladbrokes, während Hillary Clinton bei Evens für das Weiße Haus steht und 4/9, von ihrer Partei den Vorzug zu erhalten.

Die Ergebnisse aus South Carolina waren ein Schub für Obamas Kampagne vor dem "Super Dienstag" am 5. Februar, wenn 24 Bundesstaaten wählen, wen sie als Präsidentschaftskandidaten sehen möchten.

"Die Entscheidung in dieser Wahl dreht sich nicht um Regionen, Religionen oder Geschlechter," sagte Obama. "Es geht nicht um reich gegen arm, jung gegen alt und auch nicht um schwarz gegen weiß. Diese Wahl dreht sich um Vergangenheit gegen Zukunft."

Beim Blick auf den "Super Dienstag" am 5. Februar fuhr er fort: "In neun kurzen Tagen, wird fast die Hälfte der Nation die Chance haben, sich uns anzuschließen und sagen, dass wir dieses ‚Business as usual' in Washington leid sind. Wir hungern nach Veränderung und wir sind bereit, wieder zu glauben."

Die Wahl in South Carolina schuf einen Rekordumsatz von 530.000. Im Vergleich lag der Umsatz der demokratischen Vorwahl 2004 bei 280.000. Sobald der Kandidat für jede Partei gewählt wurde, werden sie gegeneinander bei der Präsidentschaftswahl im November antreten.

AKTUELLSTE LADRBOKES WETTEN

Wer wird 2008 zum Präsidenten gewählt: Hillary Clinton 11/8; John McCain 2/1; Barack Obama 5/2; Mitt Romney 12/1; Michael Bloomberg 16/1; Mike Huckabee 66/1; John Edwards 150/1; Ron Paul 150/1

Demokratische Kandidatur: Hillary Clinton 1/2; Barack Obama 6/4; John Edwards 100/1

Republikanische Kandidatur: John McCain 1/5; Mitt Romney 7/2; Mike Huckabee 20/1; Ron Paul 100/1

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