Spieler, die man sich bei den Open anschauen sollte: Teil 2

Von Jurgen Smit auf 4:00PM GMT 18 Juli 2007
Spieler, die man sich bei den Open anschauen sollte: Teil 2
mandj98

Tiger Woods ist ganz offensichtlich zu jeder Zeit schwierig zu ignorieren, am wenigsten bei Majors, aber die 100/30 ist als Investition zu dürftig. Sechster Platz beim AT&T war nach dem Umbruch der Vaterschaft keine Schande und seine Zweitplatzierung bei den US Open trug die Handschrift des Tigers in bester Kampfes- wenn nicht Golferlaune.

Die Länge Carnoustie, die längste in dern Geschichte der Open, könnte ein direktes Zuspiel zu Tiger sein, aber es ist doch ein Course, bei dem Präzision über Kraft steht. Darum bringt Jim Furyk einen weitaus besseren Wert.

Er mag einen der seltsamsten Schwünge im Weltklasse-Golf haben, aber er ist ein beständiger High-Performer ohne erkennbare Schwachstelle in seiner Rüstung. Er kann den Ball weit schlagen, hat ein großartiges Kurzdistanzspiel und für gewöhnlich ein exzellentes Course Management. Ich sagen "für gewöhnlich", weil er bei Oakmont unerklärlicherweise mit dem Driver am 17. Loch arbeitete - eine Entscheidung, die ihm seine zweiten US Open kosteten, wie seine Leute meinen.

Furyk leidet nicht unter Reiseübelkeit - letztes Jahr er wurde Vierter bei Hoylake und ausschlaggebend sind seine letzten fünf Ergebnisse: Zweiter, 23. (bei den US Open), Fünfter, Dritter. Ergreifen Sie die Chance bei 35/1 mit Sporting Odds.

Rory Sabbatini ist ein Spieler, der oft das Rampenlicht meidet, was aber nicht an Defiziten auf dem Golf Course liegt. Der tiefstapelnde Golfer aus Simbabwe steht bei 100/1 für die Open, was zu heftig ist für einen Spieler seines Kalibers. Der 31jährige landete unter den ersten drei in vier seiner letzten sieben Turniere und ein 26. Platz beim Royal Liverpool letztes Jahr zeigt, er hat Durchhaltevermögen bis zum großen Tanz am Finaltag.

Ich würde ebenso ein Auge auf Justin Rose behalten, der endlich Zeichen des Aufblühen zeigt. Nachdem er einen lang erwarteten Titel gewann Anfang des Jahres, indem er sich die Mastercard Masters in Australien sicherte, war der 27jährige in hervorragender Verfassung.

Fünf Top Ten Abschlüsse dieses Jahr auf beiden Seiten des Atlantiks und besonders sein zehnter Platz bei den US Open - ein Turnier, bei dem er 2003 schon Fünfter wurde - zeigt, dass ein Major-Sieg gut in seiner Reichweite liegt. Dies ist ein Turnier, das ebenso besonders liebevolle Erinnerungen für den Engländer beherbergt, der als 17jähriger Amateur mit einem vierten Platz beim Royal Birkdale zu erster Prominenz gelangte. Rose ist mit Bet365 mit 30/1 erhältlich.

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