Wie Bochum die Cottbuser abschüttelt
In der 2. Fußball- Bundesliga hat das heutige Montagabendspiel einiges an Brisanz zu bieten. Mit dem VfL Bochum empfängt der aktuelle Tabellendritte einen unmittelbaren Verfolger. Der Tabellensechste Energie Cottbus gibt ab 20.15 Uhr seine Visitenkarte im Bochumer „rewirpower“-Stadion ab.
Cottbuser Offensivgeist
Mit dem Verein aus der Lausitz kommt eine wahre Torfabrik in den Ruhrpott angereist. Bereits 53 Tore wurden im Laufe der Spielzeit erzielt, das ist der zweitstärkste Angriff der Liga hinter der Berliner Hertha. Erwähnenswert ist die herausragende Trefferquote eines Innenverteidigers und eines Nachwuchsstürmers. Uwe Hünemeier zeichnete sich für 9 Tore verantwortlich, 20 Tore gehen auf das Konto des erst 21 Jahre alten Nils Petersen.
Auch die aktuelle Form stimmt: Die Cottbuser sind seit vier Liga-Partien ungeschlagen und feierten zuletzt drei Siege in Folge.
Bochums guter Lauf
Noch beeindruckender ist da nur die Bochumer Serie von 13 Begegnungen hintereinander ohne Niederlage. Davon wurden ganze zehn Spiele gewonnen. In der Endabrechnung verbesserten sie sich damit kontinuierlich: Nach dem 13. Spieltag und dem zwölften Tabellenrang nach der ernüchternden 1:4 Niederlage gegen den Abstiegskandidaten Ingolstadt ging es langsam aber sicher bergauf.
Nach dem Remis zwischen Fürth und Aue bietet sich nun den Bochumern die einmalige Chance das Aufstiegsrennen zu einem Dreikampf zu machen. Mit einem Heimdreier würden schon vier Punkte zwischen ihnen und den Verfolgern Aue und Fürth liegen.
Tendenz
Für Trainer Claus-Dieter „Pele“ Wollitz und seine Profis scheint die Zielvorgabe klar: „Verlieren verboten!“ heißt es für Verein und Trainer, möchte man im Aufstiegsrennen noch ein Wörtchen mitreden.
Das Team von Friedhelm Funkel wird sich aber auf seine Stärken besinnen. Die Abhängigkeit der Cottbuser von der starken Hünemeier/Petersen – Achse wird aufgedeckt und durch die eigenen Offensivqualitäten, etwa durch den Österreicher Ümit Korkmaz, am Ende ein Heimdreier eingefahren.

